Generalüberholt und mit neuer Herausgeberschaft kommt die neue Auflage des Großkommentars zum Kündigungsrecht von C.H.Beck daher. Die Vorauflage erschien noch unter dem Label "Ascheid/Preis/Schmidt". Die aktuelle 8. Auflage behandelt (wie in den Vorauflagen) das gesamte Recht der Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Erläutert werden die Vorschriften aus über 30 Gesetzen: vom BGB über das KSchG bis zum Sonderkündigungsschutz inklusive der sozial- und steuerrechtlichen Aspekte. Der Rechtsstand der aktuellen Auflage ist Juli 2025.
Themen sind u.a.:
- Ordentliche und außerordentliche Kündigung
- Anfechtung von Arbeitsverträgen
- Aufhebungsverträge
- Befristung
- Kündigungsschutz der Insolvenz
Aus dem Vorwort (Auszug)
Die neuen Herausgeber schreiben zu den angefallenen Rechtsänderungen im Vorwort:
"(…) Änderungen der gesetzlichen Vorschriften im Kündigungsrecht hielten sich seit dem Erscheinen der Vorauflage einmal mehr in Grenzen. Soweit sich hieraus Anpassungsbedarf ergeben hat, ist dies in den Erläuterungen berücksichtigt worden. Neue Rechtsprechung, insbesondere auch die des Gerichtshofs der Europäischen Union, sowie relevantes Schrifttum sind in den Kommentierungen verarbeitet. Die Neuauflage wurde genutzt, um die Randnummern zu konsolidieren und „a-Randnummern“ aufzulösen. Die neu hinzugekommenen Autoren haben die von ihnen übernommenen Kommentierungen teilweise umfassend neu gestaltet. Das betrifft insbesondere die Kommentierung zu § 17 KSchG, aber auch die zu § 626 BGB."
Leserstimmen zur Vorauflage
Prof. Dr. Michael Fuhlrott, FA ArbR (Hamburg) schreibt in AE Ausgabe 1/2024 (7. Aufl.)
"(...) Als Fazit: Natürlich kann der flüchtige Blick in drei ausgewählte Bereiche, die ihrerseits auch nur kursorisch betrachtet werden, keine valide Bewertung eines so umfangreichen Werkes abgeben. Gleichwohl: Der APS war, ist und bleibt das "Standardwerk" des Kündigungsrechts. Er gibt Antworten auf alle in diesem Kontext auftauchenden Fragen und ist eine äußerst wertvoll Arbeitshilfe - unter anderem auch dadurch, dass die Darstellung sich an der höchstrichterlichen Rechtsprechung orientiert und so eine treffsichere Einschätzung ermöglicht, wie der Fall auch vor Gericht ausgehen könnte. Arbeitsrecht ohne APS: Nicht möglich."
RA Dr. Johannes Oehlschläger (München) schreibt in der NZA Ausgabe 4/2024 (7. Aufl.)
"(...) Der APS ist nach wie vor die erste Wahl für jeden Juristen, der schnell Antworten zu sämtlichen kündigungsrelevanten Fragestellungen sucht und bietet eine unverzichtbare Stütze. Die relevante Kommentierung wird bei der entsprechenden Rechtsvorschrift oder einem Themenkomplex vorgenommen und das gesamte Werk kommt immer noch ohne Abkürzungen aus, was die Leserlichkeit sicherstellt. Die Autoren haben es wieder geschafft, ein umfassendes Werk zum Kündigungsrecht zu schaffen, welches zielgenaue Antworten auf die entscheidenden kündigungsrelevanten Fragen gibt, aber zugleich - in wohldosiertem Maß - andere Auffassungen im Schrifttum kenntlich macht."
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht