16. Auflage mit allen Bezügen zum Arbeits- und Gesellschaftsrecht (GmbH-Recht) sowie dem Europarecht. Enthalten sind alle relevanten Gesetzesänderungen seit der Vorauflage 2019. Das sind u.a. die EuInsVO, StaRUG und das SanInsKG, die in diesem bewährten Werk ausführlich kommentiert werden.
Der Standardkommentar "für alle Fälle"
Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, entweder die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens wiederherzustellen oder aber diese Krise unter allen Beteiligten geordnet abzuwickeln. Mit diesem Kommentar lösen Sie alle auftretenden insolvenzrechtlichen Problemfälle.
Band 1 mit aktuellen Rechtsprechung zum:
- Gesetz zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (SanInsFoG)
- dem Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht
- dem Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrecht (MoPeG)
- Dem Gesetz zur Einführung virtueller Hauptversammlungen und zur Änderung insolvenz- und restrukturierungsrechtlicher Vorschriften
Aus dem Vorwort (Auszug)
Im Vorwort werfen die beiden Herausgeber Prof. Dr. Heribert Hirte und Prof. Dr. Heinz Vallender auch einen Blick auf die zukünftig zu lösenden Probleme beim Insolvenzrecht. Dazu schreiben sie:
"(…) Weitere Änderungen der Insolvenzordnung bzw. des Insolvenzrechts lassen sich schon jetzt absehen: Mit dem Vorschlag für eine Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Insolvenzrechts (COM (2022) 702 final; RL-E) vom 7.12.2022 strebt die Europäische Kommission – wie es der Aktionsplan von 2020 vorsieht – die Weiterentwicklung der europäischen Kapitalmarktunion an. Die (Teil-)Harmonisierung des Insolvenzrechts soll es den Teilnehmern am Binnenmarkt bzw. Anlegern ermöglichen, mit Insolvenzen verbundene Risiken besser einschätzen zu können und so Hürden für grenzüberschreitende Investitionen abzubauen. Außerdem soll eine Angleichung der Insolvenzrechtsregime einen Markt erzeugen, in dem nicht unterschiedlich attraktive insolvenzrechtliche Regelungen Investitionsentscheidungen beeinflussen und damit den Wettbewerb verzerren. Der Zugang zu Kapital soll so insgesamt effizienter gestaltet werden. Im Einzelnen enthält die vorgeschlagene Richtlinie Regelungen zum Insolvenzanfechtungsrecht (Titel II), zum Asset Tracing (Titel III), zu Pre-Pack-Verfahren (Titel IV), zur Geschäftsleiterhaftung (Titel V), zur Liquidation von Kleinstunternehmen (Titel VI) und zum Gläubigerausschuss (Titel VII) mit daraus folgendem Anpassungsbedarf auch auf nationaler Ebene. Diskussions- und möglicherweise Anpassungsbedarf für die InsO kann sich auch in der Folge der vorzeitigen Bundestagswahl im Frühjahr 2025 ergeben. Denn verschiedene „Sanierungen“ von Unternehmen zu Lasten der Alteigentümer – etwa im Falle VARTA – haben schon jetzt den Ruf nach gesetzgeberischen Klarstellungen ausgelöst. Sicher wird auch die Digitalisierung des Insolvenzverfahrens weiter vorangetrieben werden."
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht