Die 3. Auflage mit dem neuen Kapitel "Restrukturierungsplan nach StaRUG". Beigefügt wurde ein vollständiges Muster für einen Restrukturierungsplan. Dieses kann als Ausgangspunkt oder Checkliste für eigene Entwürfe dienen. Mit den inhaltlichen Änderungen trägt die Neuauflage der zunehmenden Verflechtung von Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren Rechnung. Rechtsstand der aktuellen Auflage ist Juni 2025.
Zum Inhalt
Neben den verfahrensrechtlichen Grundlagen werden planerische Anforderungen, Bewertungen, Gläubigerbeteiligung und mögliche Gestaltungsinstrumente behandelt. Querverweise zu den Darstellungen des Insolvenzplans verdeutlichen Gemeinsamkeiten. Ebenfalls behandelt werden die immer wichtigeren Planverfahren mit Auslandbezug und gesellschaftsrechtliche Aspekte.
Plan-Vergleich
Ein Schwerpunkt der Neuauflage ist die Darstellung von Querschnittsmaterien, die beide Planarten betreffen wie zum Beispiel Verfahrensfragen, Anfechtung oder Organhaftung. Damit soll das Verständnis für übergreifende Strukturen verstärkt und die Umsetzung bei komplizierten Fällen erleichtert werden.
Weitere enthaltene Themen u.a.:
- Einziehung
- Kapitalherabsetzung
- Umwandlung
- arbeitsrechtliche Fragen
- Steuerrecht
Aus dem Vorwort (Auszug)
Zu den durch das StaRUG erforderlichen Änderungen bei der Gliederung des Handbuches schreiben die Herausgeber im Vorwort:
"(…) Die erweiterte Konzeption hat zu gewissen redaktionellen Anpassungen und Neunummerierungen der Abschnitte geführt. Die neuen Abschnitte zum StaRUG finden sich gebündelt im 2. Teil des Werks. Zahlreiche Verweise auf die Abschnitte in Teil 1 zum Insolvenzplan sollen die Parallelen und etwaige Besonderheiten des Restrukturierungsplans verdeutlichen und dem Leser den Zugang zu den jeweiligen Sachfragen erleichtern. In Teil 3 sind weiterhin Querschnittsmaterien zu finden, die Insolvenz- und Restrukturierungsplan in gleicher oder ähnlicher Weise betreffen und daher gebündelt in einem Abschnitt behandelt werden. Neu sind auch die in Teil 4 eingefügten Muster-Restrukturierungspläne."
Leserstimmen zur Vorauflage
Rechtsanwältin Dr. Anne Deike Riewe (Augsburg) schreibt in der NZI Ausgabe 12/2020
"(…) Das Werk spiegelt die wachsende Bedeutung und Flexibilität dieses Rechtsinstruments ebenso wider wie dessen ständige Fortentwicklung und damit verbundene, teils noch offene Fragen der Grenzen des Gestaltungsspielraums.“
Frank Frind, Richter am Amtsgericht (Hamburg) schreibt in der ZInsO Ausgabe 21/2020
"Das Werk bereitet in Anbetracht der nicht gerade ‚üppigen’ bisher vorhandenen Rechtsprechung zum Insolvenzplan die Spezialmaterie sehr gründlich auf und ist seinen Preis durchaus wert.“
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht