Die 11. Auflage 2026 berücksichtigt unter anderem die Neuorientierung des BGH zum § 133 InsO und das Gesetzes zur weiteren Digitalisierung der Justiz. Ebenfalls berücksichtigt wurden die Ergebnisse der Evaluation für eine weitere Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens. Rechtsstand der aktuellen Auflage ist Juni 2025.
Ausblick auf Änderungen (soweit bekannt):
- Umgang mit Entwicklungen in Bezug auf die Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung bestimmer Aspekte des Insolvenzverfahrens
- §§-bezogene Einarbeitung der Details zur Neuordnung des Berufsrechts der Insolvenzverwalter
Aus dem Vorwort (Auszug)
Zur Neuauflage schreibt der Herausgeber in seinem Vorwort:
"(…) Der Gesetzgeber hat im Jahr 2021 mit dem SanInsFoG ein modernes Insolvenzrecht geschaffen. Die Änderungen, die insbesondere die Eigenverwaltung, daneben aber auch den Insolvenzplan, die Insolvenzgründe und die neue Geschäftsleiterhaftung (§ 15b InsO) betreffen, sind mittlerweile in der Praxis angekommen, und erste gerichtliche Entscheidungen liegen vor. Diese Entwicldungen treffen auf eine Zeit, die von einem vergleichsweise starken Anstieg der Fallzahlen geprägt ist, und zwar insbesondere im Bereich der Unternehmensinsolvenzen mit laufendem Geschäftsbetrieb. So verwundert es nicht, dass »klassische« Themen wie etwa Einzelermächtigung, Treuhandkonto, Umgang mit § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 InsO wieder mehr in den Fokus der Praxis rücken…"
Zusatznutzen:
Innerhalb der Kommentierung finden sich zahlreiche Hinweise, Beispiele, Praxistipps und Übersichten.
Neben einer präzisen und verlässlichen Kommentierung der Insolvenzordnung werden die wichtigsten insolvenzrechtlichen Nebengebiete (InsVV, Insolvenzsteuerrecht, gesellschaftsrechtliche Haftung in der Insolvenz, SanInsKG, Insolvenzstrafrecht) bearbeitet.
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht