Mit der 47. Auflage behalten Sie den Überblick beim Verfahrensrecht. Hilfreich sind die enthaltenen Tenorierungsvorschläge und die topaktuelle Rechtsprechung. Kommentiert werden neben der ZPO und dem EGZPO u.a. das FamFG, das GVG, die EuGVVO und die Brüssel IIb-VO. Außerdem werden wichtige EU-Verordnungen (EuZVO, EuBVO, EuMVVO, EuGFVO, EuUntVO, EuGüVO, EuPartVO, EuKoPfVO und EuErbVO) mit den entsprechenden Durchführungsgesetzen erläutert. Rechtsstand der aktuellen Auflage ist Ende Februar 2026.
Neu in der 47. Auflage 2026
- Gesetz zur Änd. des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änd. weiterer prozessualer Regelungen v. 8.12.2025
- Gesetz zur Änd. der Vorschriften über die Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und über die allgemeine Beeidigung von Gerichtsdolmetschern v. 8.12.2025
- Gesetz zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung v. 10.12.2025
- Gesetz zur Entwicklung und Erprobung eines Online-Verfahrens in der Zivilgerichtsbarkeit v. 22.12.2025
- mit Ausblick auf die Änderungen durch den Gesetzesentwurf zur Vaterschaftsanfechtung
Herausgeber sehen Probleme
Im Vorwort warnen die Herausgeber vor den praktischen Folgen durch das "Gesetz zur Entwicklung und Erprobung eines Online-Verfahrens in der Zivilgerichtsbarkeit" und das "Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen". Sie prognostizieren in der Folge ein für die Amtsgerichte höheres Arbeitsaufkommen, welches nur durch mehr Planstellen und entsprechende Fortbildungsangebote zu bewältigten sei. Ergänzend verweisen sie noch auf die Tatsache, dass mehrere Bundesländer die optional möglichen "Commercial Courts" und "Commercial Chambers" eingerichtet haben.
Aus dem Vorwort (Auszug)
"Der Gesetzgeber ist zum Ende des Jahres 2025 auch im Zivilverfahrensrecht aktiv geworden. Das Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen (Änderung von §§ 23, 71, 72a, 119 GVG, §§ 348, 495a, 544, 571 ZPO, Einführung von § 44 EGGVG und § 102 ZPO) führte zu einer erheblichen Erhöhung des Zuständigkeitsstreitwerts für Klagen zum Amtsgericht. Zugleich wurden weitere Spezialzuständigkeiten für landgerichtliche Verfahren eingeführt und für mehrere Rechtsmittel die Beschwerdewerte angehoben. Diese Gesetzesänderung wurden für die Neuauflage vollständig berücksichtigt (…).
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht