Die aktuelle 8. Auflage des Handbuchs Verkehrsrecht ist der dynamischen Rechtsentwicklung in diesem Rechtsbereich geschuldet. Seit der Vorauflage aus dem Jahr 2021 gab es zahlreiche Höchst- und obergerichtliche Entscheidungen, die zu berücksichtigen waren. Damit bietet die überarbeitete und erneuerte Auflage dem verkehrsrechtlich tätigen Juristen wieder die gewohnt rechtssicheren und praxisnahen Lösungen.
Neu eingearbeitet wurden:
Die Gesetzesänderungen / Gesetzesinitiativen 2024/2025:
Fahrassistenzsysteme (seit 2024 Pflicht)
Im Einzelnen:
- Notbremsassistent,
- Geschwindigkeitsassistent,
- Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner, Datenaufzeichnung per Black Box,
- Notbremslicht, ein Rückfahrassistent, Alkoholwegfahrsperre
Neuer Bußgeldkatalog 2025
- Nutzung von Cannabis, Grenzwerte nach Teillegalisierung
- Umsetzung von EU - Richtlinien
Statt Vorwort - zwei Geleitworte (Auszüge)
Im Geleitwort zur Vorauflage schrieb Professor Ansgar Staudinger (Präsident des VGT) zur Zielvorstellung der Herausgeber:
" (…) Gerade das Verkehrsrecht wird dabei geprägt durch eine Gemengelage mit Blick auf die einschlägigen Rechtsquellen. Dies betrifft Europäische Sekundärrechtsakte bis zu Regelungen im nationalen Kontext. So anspruchsvoll wie der Mischverkehr, so erweist sich dieser Mix von maßgeblichen Vorschriften als komplex. Vor allem aber sind die Entscheidungen zum Verkehrsrecht aus Luxemburg, Karlsruhe bis zu den Eingangs- und Berufungsinstanzen Legion. Hier hilft das Buch wie ein wertvolles Assistenzsystem durch den Alltag. Dank einer klaren Struktur und Diktion verlieren die Praktikerinnen und Praktiker bei der Mandatsbearbeitung nie die Bodenhaftung."
Im Geleitwort zur aktuellen 8. Auflage schreibt Dr Norbert Rollinger, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft:
"(…) Das Standardwerk wächst und wächst — denn rechtliche Auseinandersetzungen gibt es weiterhin zuhauf, und nahezu täglich kommen neue Fragestellungen dazu. Wenn es im Verkehrsrecht erst einmal zum Streit kommt, geht es für den Einzelnen oft um sehr viel. Dementsprechend hart wird um das Recht gerungen. Hat der Ku'Damm-Raser einen Mord begangen oder nicht? Ist der Führerschein-Entzug für den Berufskraftfahrer im konkreten Fall wirklich zumutbar? Trifft das schwer geschädigte Unfallopfer gegebenenfalls ein Mitverschulden und wenn ja, in welcher Höhe? Die rechtlichen Auseinandersetzungen im Verkehrsrecht sind vielfältig, gleichzeitig entwickeln sich die gesetzlichen Regelungen ebenso ständig fort wie die Rechtsprechung.
Angesichts zunehmender Verkehrsdichte, wechselnder Mobilitätstrends, innovativer Fahrzeugkategorien wie Elektrokleinstfahrzeuge, neuer Technologien wie das Automatisierte bzw. Autonome Fahren ist das Verkehrsrecht hoch dynamisch. Wer in diesem Rechtgebiet stets auf der Höhe der Zeit sein will, kommt um das Handbuch Verkehrsrecht nicht herum…"
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht