Umfassend erneuerte 3. Auflage. Das praxisorientierte kleine Handbuch orientiert sich an den AUB 2020 und berücksichtigt die Rechtsprechung der letzten Jahre. Im ausführlichen Praxisteil geht der Autor auf prozessuale Besonderheiten und Haftungsfallen ein. Auch Problemlösungen für die gerichtliche und außergerichtliche Fallbearbeitung sind hier zu finden. Nützlich für den Praktiker sind die enthaltenen Übersichten zur Darlegungs- und Beweislast sowie zu den einzuhaltenden Fristen. Rechtsstand der Neuauflage ist Anfang 2025.
Behandelt werden u.a.:
- Rechtsgrundlagen der privaten Unfallversicherung
- Abschluss des Unfallversicherungsvertrages
- vorvertragliche Anzeigepflichten
- Unfallbegriff und diesem gleichgestellte Ereignisse
- Invalidität
- sonstige Leistungsarten (z.B. Unfallrente, Übergangsleistung, Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Todesfallleistung etc.)
- unfallfremde Mitwirkung
- Risikoausschlüsse
- Obliegenheiten und Folgen bei deren Nichtbeachtung.
Über den Autor
Autor Andreas Kloth ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht in Dortmund. Er ist auch Verfasser des bekannten Beck'schen Kurzkommentars zur Unfallversicherung (Kommentar zu den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) mit Sonderbedingungen).
Rechtsanwalt Kloth ist spezialisiert auf den Bereich des Personenversicherungsrechts mit dem Schwerpunkt "Private Unfallversicherung". Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Münster im Rahmen des Masterstudiengangs Versicherungsrecht.
Aus dem Vorwort (Auszug)
In seinem Vorwort führt Autor Andreas Kloth einige wichtige BGH-Entscheidungen auf:
"Zudem erforderte die neue (höchstrichterliche) Rechtsprechung eine Aktualisierung, die hinsichtlich vieler Themenkomplexe gravierende Auswirkungen sowohl auf die Schadensbearbeitung als auch auf unfallversicherungsrechtliche Rechtsstreitigkeiten hat. Zu nennen sind hier beispielsweise die Entscheidungen des BGH zur „Schulter-Rechtsprechung“, zum Rechtscharakter der Leistungserklärung des Versicherers, zur Transparenz der Unfallfiktionsklausel der erhöhten Kraftanstrengung, zum Umfang der Hinweispflicht des Versicherers nach § 186 VVG, zum maßgeblichen Bemessungsstichtag bei Überprüfung der Erstbemessungsentscheidung des Versicherers und zu denkbaren Rückforderungsverlangen des Versicherers, insbesondere als Konsequenz des Ergebnisses eines Neubemessungsverfahrens."
Leserstimmen zur Vorauflage
Versicherungsexperte Stephan Witte schreibt in "Risiko & Vorsorge" Heft 4/14 (PDF-Ausgabe)
"(...) Fazit: Das Buch ist hervorragend geeignet, um sich sowohl in die Materie einzuarbeiten als auch diese zu vertiefen. Hinzu kommt, dass es äußerst lesbar geschrieben wurde und viele wesentliche Sachverhalte kompakt und mit konkreten Beispielen zusammenfasst. Damit handelt es sich um ein echtes Standardwerk für Versicherungsvermittler sowie mit Unfallprozessen befasste Anwälte."
Dr. G.-M. Ostendorf schreibt in der Zeitschrift Versicherungsmedizin 4/2014 (Eingest. 10/2019)
"Die private Unfallversicherung unterscheidet sich völlig von der gesetzlichen Unfallversicherung und ebenso von der Haftpflichtversicherung - tatsächlich sind die Grundlagen der private Unfallversicherung vielen Ärzten aber weitestgehend unbekannt."
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht