Die 4. Auflage mit den Schwerpunkten: Entwicklungen beim Beschäftigtendatenschutz und bei den datenschutzrechtlichen Complianceanforderungen. Berücksichtigt werden auch die Verknüpfungen zwischen DS-GVO und BDSG mit bereichsspezifischen Datenschutzregelungen wie dem Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz. Rechtsstand der aktueller Auflage ist Mitte 2025.
Der Praktikerkommentar
Der praxisnahe Handkommentar überzeugt durch schnellen Zugriff auf die gesuchte Information und den hohen Praxisnutzen. Die aktuelle Auflage
berücksichtigt alle wesentlichen Gerichtsentscheidungen seit der Vorauflage (2021).
Eingearbeitet wurden u.a.:
- Urteil des EuG v. 3.9.2025 im »Fall Latombe« zur Übermittlung personenbezogener Daten zwischen EU und USA (Rechtssache T-553/23)
- Urteil des EuGH v. 4.10.2024 zu Klagen von Wettbewerbern bei DS-GVO-Verstößen und zu Gesundheitsdaten (Rechtssache C-21/23)
- Urteil des EuGH v. 30.4.2024 zur Vorratsdatenspeicherung (Rechtssache C-470/21)
- Urteil des EuGH v. 4.5.2023 zu Schadensersatzansprüchen bei Verstößen gegen die DS-GVO (Rechtssache C-300/21)
- Urteil des EuGH v. 4.5.2023 zum Auskunftsanspruch im Hinblick auf personenbezogene Daten (Rechtssache 487/21)
Aus dem Vorwort (Auszug)
Zu wichtigen Einzelfragen schreibt die beiden Herausgeber im Vorwort:
"(…) Jenseits der großen Reformfragen haben sich zuletzt insbesondere Art. 15 DS-GVO und Art. 82 DS-GVO als Brennpunkte der Rechtspraxis und der wissenschaftlichen Diskussion erwiesen. Der Auskunftsanspruch gemäß Art. 15 DS-GVO steht zunehmend im Zentrum gerichtlicher Auseinandersetzungen – sowohl in zivilrechtlichen Verfahren als auch gegenüber öffentlichen Stellen. Der EuGH hat in mehreren Entscheidungen (u. a. Rs. C-154/ 21 und C-307/22) betont, dass das Auskunftsrecht nicht bloß deklaratorischer Natur ist, sondern betroffenen Personen ein wirksames Kontrollinstrument an die Hand geben soll. Der Auskunftsanspruch gewinnt damit nicht nur für die
datenschutzrechtliche Compliance, sondern zunehmend auch im Kontext zivilprozessualer Aufklärungsinteressen an Relevanz. Ähnlich dynamisch entwickelt sich die Rechtsprechung zur Schadensersatznorm des Art. 82 DS-GVO. Mit dem Grundsatzurteil des EuGH in der Rechtssache C-300/21 wurde klargestellt, dass der Ersatz immaterieller Schäden keiner Erheblich-keitsschwelle unterliegt."
Leserstimmen zu Vorauflagen
Dr. Winfried Veil (Berlin) schreibt in ZVwZ Ausgabe 23/2018 (2.Aufl.)
"(...) Angesichts der Auslegungsoffenheit, Inkohärenz, Wertungswidersprüchlichkeit und Lückenhaftigkeit der DS-GVO wird man noch auf lange Sicht viele verschiedene Kommentare heranziehen müssen. Der Paal/Pauly gehört dabei auf jeden Fall zu den relevanten Werken. Ein Standardwerk zeichnet sich ohnehin noch nicht ab."
Prof. i.R. Dr. Ludwig Gramlich im DUD Report Ausg. 9/2018, 2. Aufl.)
"(...) Den damit befassten Richtern, aber auch anderen Juristen und dem weiteren interessierten Publikum bietet die 2. Auflage des "Paal/ Pauly" einen durchweg solide strukturierten Einstieg in die Materie, ermöglicht nicht nur eine erste Orientierung und sollte daher den Umgang mit den neuen Recht erleichtern, zumindest aber hierbei zu beachtende wichtige Risiken für alle Beteiligten verdeutlichen."
Abstract mit Ergänzungen von Ralf Borowski
Juristische Fachbuchhandlung am Landgericht